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Nutzung von Biomasse

Die thermische Nutzung von Biomasse ist die älteste Form der Energiegewinnung der Menschheit (Holzfeuer). Biomasse stellt einen Energieträger mit chemischer Bindungsenergie dar. Diese Energie beruht letztendlich immer auf der Fähigkeit von Pflanzen, eingestrahlte Lichtenergie der Sonne in bio-chemische Energie umzuwandeln (Photosynthese). Biomasseverbrennung oder -vergasung ist die Umwandlung der bio-chemischen Bindungsenergie in Wärmeenergie und stellt eine indirekte Nutzung der Sonnenenergie dar (Bioenergie).

(Kombi-) Pufferspeicher

  • Welche Pufferspeichergröße benötige ich?

Die Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV) fordert ein Pufferspeicher Volumen von 25 l/kW Kesselleistung. Das ist für eine reine Holzheizung aber viel zu wenig. Unsere Empfehlung für Holzheizungen ohne Zusatzenergie (Öl oder Gas): 55–70 l/kW Kesselleistung.

Die verfügbare Energie im Pufferspeicher ist abhängig vom Volumen und von der nutzbaren Temperaturdifferenz. Im Normalfall kann der Pufferspeicher auf 85° C geheizt werden. Benötigt eine Fußbodenheizung nur 35° C Vorlauftemperatur, so beträgt die nutzbare Temperaturdifferenz 50° C. Heizkörper benötigen meistens höhere Temperaturen, was eine geringere nutzbare Temperaturdifferenz bedeutet. Rechnen wir mit 50 % Wärmebedarf während 8 Stunden Nachtzeit, sieht die Pufferspeicher-Energie-berechnung für ein 18 kW-Haus so aus:

18 kW x 50 % x 8 Stunden = 72 kWh pro Nacht

1000 Liter Wasser speichert 1,16 kW pro Grad. Mit einer nutzbaren Temperaturdifferenz bei Nachtabsenkung von 50° C errechnet sich das Pufferspeichervolumen mit

72 kWh geteilt durch (1,16 kW/°C x 50 °C) x 1000 = 1241 Liter

 

Wir zeigen Ihnen Wege auf wie Sie Ihre Kosten im Rahmen halten und sogar noch beim Heizen Geld verdienen können.

Ob mit Holz, Scheitholz, Pellets, Solar, Blockheizkraftwerk (BHKW), Öl oder Gas - bei uns sind Sie an der richtigen Adresse.

Es werden moderne und ausgereifte Heizungsanlagen erstellt, welche seines gleichen sucht.